Vom 13. bis 17. Oktober 2025 erlebten Schülerinnen und Schüler der EBS eine Erasmus+-Projektwoche an der Partnerschule in Čakovec (Kroatien) – mit Unternehmer-Workshop, Gastfamilien und den Erasmus+ Days.
In der Woche vom 13. bis 17. Oktober 2025 fand an der Ekonomska i trgovačka škola Čakovec eine spannende Erasmus+-Projektwoche statt, an der Schülerinnen und Schüler der Eduard-Breuninger-Schule Backnang gemeinsam mit ihren kroatischen Partnerinnen und Partnern teilnahmen. Diese Partnerschaft wurde durch den Rems-Murr-Kreis ermöglicht, da Međimurje ein befreundeter Landkreis ist.
Die Teilnehmenden starteten mit einem Workshop zur Entwicklung unternehmerischer Ideen. Sie definierten den Begriff Unternehmertum und sammelten kreative Geschäftsideen, die sie anschließend präsentierten. „Die Arbeit an der Unternehmensidee hat viel Spaß gemacht, und es war toll, dass ein Unternehmer unsere Ideen bewertet hat“, berichtete Lara Kugler (WG12).
Darüber hinaus erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Region Međimurje, besuchten das Stadtmuseum von Čakovec und reisten nach Varaždin, wo sie die eindrucksvolle Barockarchitektur bewunderten. Ein weiteres Highlight war der Besuch des jungen Unternehmers Goran Kanjir, der von seinem beruflichen Werdegang berichtete, die notwendigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Selbstständigkeit erläuterte und wertvolle Tipps weitergab.
Die interkulturelle Erfahrung wurde durch die Gastfamilien zusätzlich bereichert. Sandro Reinert (WG12) betonte, dass er sehr herzlich empfangen wurde, was ihm half, sich schnell wohlzufühlen.
Ein besonderes Ereignis war die Beteiligung an den diesjährigen Erasmus+ Days, bei denen die Schülerinnen und Schüler eine Podiumsdiskussion mit Live-Schaltungen nach Malta und Ingolstadt organisierten. Dabei tauschten sie sich über verschiedene Aspekte des Programms aus und teilten ihre persönlichen Erfahrungen.
Die Erasmus+-Projektwoche in Čakovec bot den Teilnehmenden nicht nur die Gelegenheit, unternehmerisches Denken zu entwickeln, sondern auch die kulturellen und historischen Schätze der Region kennenzulernen. Durch die Zusammenarbeit mit ihren europäischen Partnern sammelten sie wertvolle interkulturelle Erfahrungen und vertieften ihre Sprachkenntnisse.
Die Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits auf ein Wiedersehen in Backnang im März 2026.
Text/Bild: Lisa Sinn
